Workshops der Goldsponsoren

Donnerstag, 29.11.2018

Workshops Goldsponsoren 10:00 - 13:00 Uhr

10:00 – 13:00 Uhr Goldsponsoren

10:00 – 13:00

Brennpunkt Parodontologie: Sind Implantate erlaubt?

Eine kritische Betrachtung unter parodontologischen, chirurgischen und prothetischen Aspekten.

Welche biologischen Aspekte beeinflussen die Erfolgsaussichten einer Implantat-Therapie?
S. Fickl, Würzburg 

Welche prothetischen Versorgungskonzepte machen beim Paro-Patienten Sinn?
P. Randelzhofer, München

Wie komplex können die chirurgischen Maßnahmen mit der Hart- und Weichgewebsaugmentation sein?
Worauf ist zu achten?
G. Iglhaut, Memmingen

10:00 – 13:00

Workshop
Wissenschaft & Anwendung

Moderation: J. R. Strub

Wissenschaftliche Evidenz Zirkonoxidimplantate
B. Spies, Berlin

Hülsenlos schablonengeführte Implantation
S. Schnutenhaus, Hilzingen

Chirurgie und Prothetik im Team – gemeinsam zum Erfolg mit keramischen Implantaten
F. P. Koch, Wiesbaden | T. Schneucker, Wiesbaden

Keramikimplantate: Was kommt drauf ? Klinische Erfahrungen mit VITA ENAMIC als Brückenrestauration
M. Tholey

Keramikimplantate: Warum und wann sind sie eine sinnvolle Ergänzung unseres Therapiespektrums?
C. Stolzer, Hamburg

10:00 – 13:00

Allogene Knochenersatzmaterialien und allogene Knochenblöcke auf dem Prüfstand

T. Kamm, Baden-Baden

  • Ist die Datenlage der Studien aussagekräftig?
  • Sind erfolgreiche Ergebnisse vorhersagbar?
  • Für welche Patienten kommen diese Materialien und Methoden in Frage?

Die Verwendung eines allogenen Knochenblocks stellt eine wesentliche Verbesserung für den Patienten dar, da keine zusätzliche, meist postoperativ langanhaltend  schmerzhafte Entnahme eines Knochenblocks aus dem Beckenkamm erforderlich ist. Zudem bringt diese Operationsmethode dem Behandler eine erhebliche Ersparnis der Behandlungszeit am Stuhl und für Behandler und Patient gleichermaßen eine Verkürzung des gesamten Behandlungszeitraums.

Dr. Kamm hat zu dieser chirurgischen Methode und im allgemeinen zum Einsatz von allogenen Knochenersatzmaterialien langjährige Erfahrungen gesammelt. Er wird sowohl Langzeitstudien mit allogenen Materialien sowie entsprechende Fälle mit Ausgangssituation, Behandlungsplanung, Chirurgie und die Ergebnisse präsentieren.

Die interaktive Diskussion mit den teilnehmenden Kollegen steht dabei im Vordergrund.

Workshops Founding Goldsponsoren 14:30 - 17:30 Uhr

14:30 – 17:30 Uhr Founding Goldsponsoren

14:30 – 17:30

Shit happens – Komplikationsmanagement in der Implantologie

Die Verlustraten dentaler Implantate liegen nach 10 Jahren unter 5%. In der Fortbildungswelt werden vor allem perfekte Behandlungsergebnisse demonstriert – Misserfolge werden in der Regel nicht gezeigt. Das ist nur zu menschlich, denn man möchte ja zeigen, was man kann. Das kann jedoch gerade bei wenig erfahrenen Kollegen zu einer völligen Fehleinschätzung der Sicherheit einzelner Therapieprotokolle führen. Dabei fordert das kritiklose Überschreiten von Indikations- und Kompetenzgrenzen Probleme regelrecht heraus. Der Umgang mit komplexen Patientenfällen wird nicht ausreichend geschult, Misserfolge sind deshalb vorprogrammiert. Diese Veranstaltung soll anhand von klinischen Fällen und wissenschaftlichen Daten das Erkennen potentieller Probleme und Risiken erleichtern. Die ausgewählten Referenten werden mit Hilfe einer entsprechenden Behandlungsplanung und Diagnostik aufzeigen, wie Komplikationen und Misserfolge zu vermeiden sind und wie die Möglichkeiten eines „Trouble-Managements“ aussehen können. Interaktiv sollen die Kursteilnehmer in eine der Veranstaltung folgende Falldiskussion eingebunden werden und die Referenten Ihre Lösungsvorschläge für den Fall darstellen.

Moderator: M. Schlee, Forchheim

Komplikationsmanagement bei der Hartgewebeaugmentation
M. Stimmelmayr, Cham

Misserfolg trotz Nachsorge – welche Gründe gibt es für den parodontalen oder periimplantären Break Down trotz regelmäßigem Recall?
C. Köttgen, Mainz

Chirurgisches Komplikationsmanagement Intraoperative Blutungen, Nachblutungen, Rupturen der Schneiderschen Membran oder anatomische Besonderheiten wie z.B. Septen oder Mucocelen können ungeplante Probleme verursachen.
P. Parvini, Frankfurt a. M.

Misserfolgsmanagement in der Weichgewebechirurgie
M. Schlee, Forchheim

14:30 – 15:45

Das „kritische“ Implantat: Prophylaxe, Erhalt, Regeneration, Augmentation, Neuimplantation

B. Al-Nawas, Mainz

  • Wieviel Knochen braucht das Implantat?
  • Wieviel Weichgewebe braucht der Knochen?
  • Brauchen wir keratinisierte Gingiva um Implantate?
  • Nach welchen Kautelen wird die Entscheidung zur Explantation getroffen?
  • Wie könnte möglicherweise eine Erhaltungstherapie aussehen?
  • Welche andere Strategien gibt es (Implantatplastik etc.)?
  • Was ist bei der Defektversorgung zu beachten?
  • Ist eine sofortige Reimplantation rsp. Reaugmentation sinnvoll?
  • Wie könnte ein entsprechender Algorithmus aussehen?
15:45 – 17:30

Innovative Materialien und Techniken in der modernen Weichgewebechirurgie

S. Marcus Beschnidt, Baden-Baden

14:30 – 17:30

PURE Ästhetik

Keramikimplantat 2.0 – The next Level
S. Röhling, Lörrach

Implantatversorgungen im ästhetischen Bereich
M. Gollner, Bayreuth

Bei festsitzend gewünschten Gesamtrehabilitationen muss auf die individuelle Ausgangssituation und die Problemstellung des Patienten detailliert eingegangen werden. So setzt dies eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Implantologen und Zahntechniker voraus, um im Team realistische Erwartungen und Wünsche einzuschätzen und auch umsetzen zu können. Neben den wichtigen Parametern, wie prä-implantologische Planung, Implantatposition, Hart- und Weichgewebssituation, spielen vor allem im ästhetischen Bereich die patientenindividuelle Gesichtssymmetrie sowie unterschiedliche Ebenen und Achsen des späteren implantatgetragenen Zahnersatzes für das Gesamtergebnis eine wichtige Rolle. In dem Workshop werden neben dem optimalen Zusammenspiel zwischen Praxis und Labor die entsprechenden Parameter, wie Modelle und Fotostatus, detailliert erörtert. Außerdem wird auf die provisorische Phase eingegangen, die dem Behandlungsteam wertvolle Hinweise bezüglich des definitiven Zahnersatzes gibt. Ebenso wird die funktionelle Analyse und Planung mit Übertragung auf die Ist-Situation besprochen und für den täglichen Behandlungsablauf konzipiert. Anhand von Fallbeispielen werden definitive Therapieziele erarbeitet, um in der Kommunikation mit dem Patienten die individuellen Wünsche entsprechend zu realisieren.

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