Work­shops der Foun­ding Gold­spon­soren

Don­nerstag, 29.11.2018

Work­shops Foun­ding Gold­spon­soren 14:30 - 17:30 Uhr
14:30 – 17:30
 1. OG | Studio 1.5 A+B

Shit hap­pens – Kom­pli­ka­ti­ons­ma­nage­ment in der Implan­to­logie

Die Ver­lus­traten den­taler Implan­tate liegen nach 10 Jahren unter 5%. In der Fort­bil­dungs­welt werden vor allem per­fekte Behand­lungs­er­geb­nisse demons­triert – Miss­erfolge werden in der Regel nicht gezeigt. Das ist nur zu mensch­lich, denn man möchte ja zeigen, was man kann. Das kann jedoch gerade bei wenig erfah­renen Kol­legen zu einer völ­ligen Fehl­ein­schät­zung der Sicher­heit ein­zelner The­ra­pie­pro­to­kolle führen. Dabei for­dert das kri­tik­lose Über­schreiten von Indi­ka­tions- und Kom­pe­tenz­grenzen Pro­bleme regel­recht heraus. Der Umgang mit kom­plexen Pati­en­ten­fällen wird nicht aus­rei­chend geschult, Miss­erfolge sind des­halb vor­pro­gram­miert. Diese Ver­an­stal­tung soll anhand von kli­ni­schen Fällen und wis­sen­schaft­li­chen Daten das Erkennen poten­ti­eller Pro­bleme und Risiken erleich­tern. Die aus­ge­wählten Refe­renten werden mit Hilfe einer ent­spre­chenden Behand­lungs­pla­nung und Dia­gnostik auf­zeigen, wie Kom­pli­ka­tionen und Miss­erfolge zu ver­meiden sind und wie die Mög­lich­keiten eines „Trouble-Manage­ments“ aus­sehen können. Inter­aktiv sollen die Kurs­teil­nehmer in eine der Ver­an­stal­tung fol­gende Fall­dis­kus­sion ein­ge­bunden werden und die Refe­renten Ihre Lösungs­vor­schläge für den Fall dar­stellen.

Mode­rator: M. Schlee (Forch­heim)

Kom­pli­ka­ti­ons­ma­nage­ment bei der Hart­ge­we­be­aug­men­ta­tion
M. Stim­mel­mayr (Cham)

Miss­erfolg trotz Nach­sorge – welche Gründe gibt es für den par­odon­talen oder peri­im­plan­tären Break Down trotz regel­mä­ßigem Recall?
C. Köttgen (Mainz)

Chir­ur­gi­sches Kom­pli­ka­ti­ons­ma­nage­ment Intra­ope­ra­tive Blu­tungen, Nach­blu­tungen, Rup­turen der Schnei­der­schen Mem­bran oder ana­to­mi­sche Beson­der­heiten wie z.B. Septen oder Mucocelen können unge­plante Pro­bleme ver­ur­sa­chen.
P. Par­vini (Frank­furt a. M.)

Miss­erfolgs­ma­nage­ment in der Weich­ge­we­be­chir­urgie
M. Schlee (Forch­heim)

14:30 – 15:45
 1. OG | Studio 1.4 A+B

Das „kri­ti­sche“ Implantat: Pro­phy­laxe, Erhalt, Rege­ne­ra­tion, Aug­men­ta­tion, Neu­im­plan­ta­tion

B. Al-Nawas (Mainz)

  • Wie­viel Kno­chen braucht das Implantat?
  • Wie­viel Weich­ge­webe braucht der Kno­chen?
  • Brau­chen wir kera­ti­ni­sierte Gin­giva um Implan­tate?
  • Nach wel­chen Kautelen wird die Ent­schei­dung zur Explan­ta­tion getroffen?
  • Wie könnte mög­li­cher­weise eine Erhal­tungs­the­rapie aus­sehen?
  • Welche andere Stra­te­gien gibt es (Implan­tat­plastik etc.)?
  • Was ist bei der Defekt­ver­sor­gung zu beachten?
  • Ist eine sofor­tige Reim­plan­ta­tion rsp. Reaug­men­ta­tion sinn­voll?
  • Wie könnte ein ent­spre­chender Algo­rithmus aus­sehen?
15:45 – 17:30
 1. OG | Studio 1.4 A+B

Inno­va­tive Mate­ria­lien und Tech­niken in der modernen Weich­ge­we­be­chir­urgie

S. Marcus Beschnidt (Baden-Baden)

  • kri­ti­sche Beur­tei­lung der Gold­stan­dards: „Bin­de­ge­we­be­trans­plantat“ + Freies Schleim­haut­trans­plantat
  • Indi­ka­tionen Ein­schrän­kungen und Kon­tra­in­di­ka­tionen für Bin­de­ge­webs­trans­plan­tate
  • Alter­na­tive The­ra­pie­kon­zepte
  • Chir­ur­gi­sche Lappen- und Nah­technik „Die Mäan­der­naht“
  • Wie­viel Bio­ma­te­rial ver­trägt ein OP-Situs?
14:30 – 17:30
 1. OG | Forum 1.3

PURE Ästhetik

Kera­mik­im­plantat 2.0 – The next Level
S. Röh­ling (Lör­rach)

Voll­ke­ra­mi­sche Implan­tate als Alter­na­tive zu Titan­im­plan­taten sind gegen­wärtig zu einer ernst zu neh­menden Zukunfts­tech­no­logie geworden. Mate­ri­al­spe­zi­fisch opti­mierte Pro­duk­ti­ons­ver­fahren erlauben heut­zu­tage die Her­stel­lung von frak­tur­sta­bilen Zir­kon­oxid­im­plan­taten mit mikro-rauen Ober­flä­chen, die ein gleich­wer­tiges ossäres Inte­gra­ti­ons­ver­halten und iden­ti­sche Über­le­bens­raten auf­zeigen wie eta­blierte Titan­im­plan­tate. War die anfäng­liche Skepsis gegen­über der kli­ni­schen Anwen­dung von Kera­mik­im­plan­taten oft­mals auf ein 1-tei­liges Implan­tat­de­sign zurück­zu­führen, bieten sich aktuell mit der zuneh­menden Eta­blie­rung von 2-tei­ligen Kera­mik­im­plan­taten neue Behand­lungs­mög­lich­keiten.
Durch kli­nisch rele­vante Hin­ter­grund­in­for­ma­tionen und Fall­bei­spiele werden Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­fi­zite und Berüh­rungs­ängste bezüg­lich der Anwen­dung von 2-tei­ligen Kera­mik­im­plan­taten abge­baut.

Funk­tion und Ästhetik – Pla­nungs­schritte kom­plexer Restau­ra­tionen
M. Gollner (Bay­reuth)

Bei fest­sit­zend gewünschten Gesamt­re­ha­bi­li­ta­tionen muss auf die indi­vi­du­elle Aus­gangs­si­tua­tion und die Pro­blem­stel­lung des Pati­enten detail­liert ein­ge­gangen werden. So setzt dies eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Zahn­arzt, Implan­to­logen und Zahn­tech­niker voraus, um im Team rea­lis­ti­sche Erwar­tungen und Wün­sche ein­zu­schätzen und auch umsetzen zu können. Neben den wich­tigen Para­me­tern, wie prä-implan­to­lo­gi­sche Pla­nung, Implan­tat­po­si­tion, Hart- und Weich­ge­webs­si­tua­tion, spielen vor allem im ästhe­ti­schen Bereich die pati­en­ten­in­di­vi­du­elle Gesichts­sym­me­trie sowie unter­schied­liche Ebenen und Achsen des spä­teren implan­tat­ge­tra­genen Zahn­ersatzes für das Gesamt­ergebnis eine wich­tige Rolle. In dem Work­shop werden neben dem opti­malen Zusam­men­spiel zwi­schen Praxis und Labor die ent­spre­chenden Para­meter, wie Modelle und Foto­status, detail­liert erör­tert. Außerdem wird auf die pro­vi­so­ri­sche Phase ein­ge­gangen, die dem Behand­lungs­team wert­volle Hin­weise bezüg­lich des defi­ni­tiven Zahn­ersatzes gibt. Ebenso wird die funk­tio­nelle Ana­lyse und Pla­nung mit Über­tra­gung auf die Ist-Situa­tion bespro­chen und für den täg­li­chen Behand­lungs­ab­lauf kon­zi­piert. Anhand von Fall­bei­spielen werden defi­ni­tive The­ra­pie­ziele erar­beitet, um in der Kom­mu­ni­ka­tion mit dem Pati­enten die indi­vi­du­ellen Wün­sche ent­spre­chend zu rea­li­sieren.

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