Über Wiesbaden

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„Aquae Mattiacorum“ wurde Wiesbaden von den Rö- mern genannt. Es war der Hauptort einer „Civitas Mattiacorum“ genannten römischen Verwaltungseinheit. Zivilisten und Soldaten schätzten die warmen Wiesbadener Heilquellen, weshalb der Ort den Namenszusatz „Aquae“ trug.

Die römische Siedlung war nicht die erste Siedlung an diesem Ort. Die ersten Spuren einer Siedlung stammen aus der Jungsteinzeit, etwa 3000 Jahre vor der Zeitrechnung.

Nach verheerenden Stadtbränden und den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt Ende des 17. Jahrhunderts neu befestigt und erweitert. Fürst Karl von Naussau-Usingen verlegte seine Residenz in das Biebricher Schloss; Wiesbaden wurde Sitz der Regierung des Fürstentums.

Die Entwicklung zu einem internationalen Kurort und Ruhesitz von Offizieren, höheren Beamten und Rentiers im 19. Jahrhundert verhalf der Stadt zu einem großen Aufschwung. Die Bevölkerung wuchs rapide. Repräsentative Wohnhäuser und vornehme Villen prägten das Stadtbild. Nach dem ersten Weltkrieg verlor die Stadt ihre einstige Bedeutung als „Weltkurstadt“.

Auf Grund der vergleichsweisen geringen Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde Wiesbaden 1945 Hauptstadt des Landes Hessen. Seitdem ist Wiesbaden Heimat für diverse Verlage, Versicherungen sowie Betriebe der Filmindustrie. Die Stadt ist ebenso ein bevorzugter Wohnort im Rhein-Main-Gebiet.

Die Kurstadt etablierte sich auch als favorisierte Kongressstadt. Diesen Ruf wird das in 2018 neu eröffnete RheinMain CongressCenter noch weiter unterstützen.

Meine
persönlichen
Tipps                  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wenn Ihnen die Verknüpfung von Implantologie und Kunst auf dem Kongress zusagt, dürfen Sie das Museum Wiesbaden nicht verpassen… Sie brauchen nur die Straße zu überqueren, es liegt dem RMCC direkt gegenüber. Während der Kongresstag finden Sie dort u.a. die exquisiten Ausstellungen von Piet Mondrian, der mit seinen späteren Werken zu den Begründern der abstrakten Malerei gehört, und von Eduardo Chillida, einem der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Und ein zweiter Tipp: Dort wo die Wilhelmstraße am renommierten Hotel Nassauer Hof entlang führt, findet man gegenüber die Freifläche des Bowling Green mit Kurhaus, Staatstheater und Casino, ein Ort, der auch im Winter zur Entschleunigung einlädt und auch für Zunge und Gaumen etwas zu bieten hat – von der Sterneküche bis zur urigen Weinstube.

Ihr

Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz

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