DGI-Event Berlin 2020, 27.-28.11.2020

Kon­zept

Hygiene- und Infek­ti­ons­schutz­stan­dards zur gel­tenden SARS-CoV-2-Infek­ti­ons­schutz­ver­ord­nung Berlin

Dieses Hygie­nekon­zept wird lau­fend aktua­li­siert und an die aktu­ellen Gege­ben­heiten und Rege­lungen angepasst.

Ver­an­stal­tungsart:
Wis­sen­schaft­li­cher Kon­gress mit beglei­tender Industrieausstellung

Ver­ant­wort­liche Per­sonen: DGI e.V.

Ver­an­stal­tungsort:
ECC Berlin (Estrel Con­gress Center)
Son­nen­allee 225, 12057 Berlin

Ver­an­stal­tungs­räume: N.N.

Die Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tungen erfor­dert eine spe­zi­fi­sche Betrach­tung des jewei­ligen For­mates hin­sicht­lich der not­wen­digen, sinn­vollen und mög­li­chen Maß­nahmen zur Sicher­stel­lung der Hygie­ne­stan­dards und des Infek­ti­ons­schutzes, sowohl im Sinne des Arbeits- als auch des Besucherschutzes.
Das nach­ste­hende Hygie­nekon­zept zeigt dabei die der­zeit bekannten Risiken auf und for­mu­liert kon­krete Maß­nahmen zur Ver­hin­de­rung dieser Infek­ti­ons­ri­siken durch den Ver­an­stalter. Es wird kon­ti­nu­ier­lich an die aktu­elle Corona-Situa­tion und die neusten behörd­li­chen Auf­lagen und Ver­ord­nungen angepasst.

Grund­re­geln
In allen Berei­chen werden die Vor­aus­set­zungen zur Ein­hal­tung des gefor­derten Min­dest­ab­standes durch bau­liche und orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nahmen geschaffen. Die Ein­hal­tung wird auf den All­ge­mein­flä­chen durch Mit­ar­beiter des Hotel Estrel und den Ord­nungs­dienst beob­achtet. Neben festen Mit­ar­bei­tern an den Ein­gängen, werden Mit­ar­beiter des Ver­an­stal­ters und wei­teres Per­sonal das Abstands­gebot über­wa­chen. Auf den Ständen der Aus­steller erfolgt dies durch deren Mit­ar­beiter. Bei Ver­stößen wird freund­lich und bestimmt auf die Ein­hal­tung des Min­dest­ab­standes zum Schutz anderer Mit­men­schen hin­ge­wiesen. Als wei­tere Maß­nahme bei Über­fül­lung oder beharr­li­chen Ver­stößen gegen die Abstands­re­ge­lungen sind tem­po­räre Hal­len­schlie­ßungen vorgesehen.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch die Teil­nehmer in allen öffent­li­chen Berei­chen der Loca­tion ist obli­ga­to­risch. Abge­legt werden darf dieser nur auf den Sitz­plätzen. Aus­nahmen gelten dann, wenn Speisen und Getränke kon­su­miert werden. Sämt­liche Mit­ar­beiter und das Ser­vice­per­sonal tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Zusätz­lich sind bei der Aus­gabe von Speisen und Getränken Ein­weg­hand­schuhe vorgesehen.

Teil­nehmer- und Ausstellerinformationen
Im Vor­feld der Ver­an­stal­tung werden die Teil­nehmer umfas­send über Abläufe, Maß­nahmen und Beschrän­kungen vor Ort infor­miert. Dies geschieht z.B. durch Hin­weise auf der Web­site oder auch per E-Mail durch indi­vi­du­elle Erinnerung.

Online­bu­chung
Jeder Teil­nehmer wird im Vor­feld durch eine Online­re­gis­trie­rung erfasst. Dabei erfolgt eine DSGVO-kon­forme Erfas­sung der Kon­takt­daten der Teil­nehmer. Der Teil­nehmer erhält seine Teil­nah­me­be­stä­ti­gung im Vor­feld der Ver­an­stal­tung per E-Mail. Sollte es zu einer nach­ge­wie­senen Infek­tion im Rahmen der Ver­an­stal­tung kommen, werden alle Teil­nehmer, die mit der betrof­fenen Person in Kon­takt waren, infor­miert. Da alle Teil­nehmer durch das Check-In Ver­fahren regis­triert sind, kann sicher­ge­stellt werden, dass im Falle einer Infek­tion die Kon­takt­per­sonen zügig iden­ti­fi­ziert werden können.

Zugangs­kon­trolle
Die maximal zuläs­sige Zahl an Besu­chern wird jeweils auf Grund­lage der zum Zeit­punkt der Ver­an­stal­tung gel­tenden Ver­sion der behörd­li­chen Ver­ord­nungen fest­ge­legt. Durch die not­wen­digen Ein­lass­kon­trollen ist die Infor­ma­tion vor­handen, wie viele Per­sonen sich auf der Ver­an­stal­tungs­fläche befinden. Zu diesem Zwecke erhalten die Teil­nehmer im Vor­feld der Ver­an­stal­tung ein per­so­na­li­siertes Badge, wel­ches beim Betreten und Ver­lassen des Ver­an­stal­tungs­ge­ländes gescannt wird. Dies erfolgt mit­tels QR-Code und ent­spre­chenden Lese­ge­räten. Die Teil­nehmer werden bei der Regis­trie­rung auf die gel­tenden Hygie­ne­re­geln durch geeig­nete, gut sicht­bare Hinweise/Piktogramme hin­ge­wiesen. Der Zugangs­punkt zum Vor­trags­raum und der Aus­stel­lungs­fläche wird von Per­sonal über­wacht. Hier findet der kon­takt­lose Check-In und Check-Out statt. Durch das Check-In/Check-Out Ver­fahren ist jeder­zeit die Zugangs­kon­trolle gesi­chert und es kann jeder­zeit nach­voll­zogen werden, wie viele Teil­nehmer sich zeit­gleich auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­lände befinden.

Plenum und Workshopräume
Bei der Bestuh­lung ist ein aus­rei­chender Abstand von min­des­tens 1,5 m sicher­ge­stellt. Die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes besteht, bis der Sitz­platz ein­ge­nommen ist und der Moderator/Referent einen ent­spre­chenden Hin­weis gibt. Der Moderator/Referent gibt noch­mals den Hin­weis, dass beim Ver­lassen des Vor­trags­raumes der Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Die Kli­ma­an­la­gen­sys­teme sind mit Zu- und Abluft aus­ge­stattet. Zur Belüf­tung der Räume wird mit 100% Frisch­luft gear­beitet. Die raum­luft­tech­ni­schen Anlagen werden nach VDI 6022 einer jähr­li­chen Hygie­nein­spek­tion unter­zogen und die Fil­ter­me­dien ent­spre­chend getauscht. Zusätz­lich werden in den Pausen, je nach Wit­te­rungs­lage und sofern vor­handen, zusätz­lich die Fenster zur Lüf­tung geöffnet. Die Kon­fe­renz­technik, wie z.B. Hand­mi­kro­fone oder Head­sets, werden in regel­mä­ßigen Abständen, immer jedoch nach Nut­zung mit geeig­netem Des­in­fek­ti­ons­mittel gereinigt.

Ein­gangs­be­reiche
Alle Tür­an­lagen im Wege­ver­lauf werden, sofern es sich nicht um Brand­schutz­tü­ren­han­delt, auf­ge­stellt und sind berüh­rungslos pas­sierbar. Der Zutritt ist jeweils über die rechte Hälfte der Tür­an­lage frei­ge­geben, der Aus­gang erfolgt über die gegen­über­lie­gende Türhälfte.

Gas­tro­nomie
Unab­hängig von den auf­ge­führten Rege­lungen zum Infek­ti­ons­schutz sind die Vor­schriften zur Lebens­mit­tel­hy­giene und Lebens­mit­tel­si­cher­heit ein­zu­halten. Bei allen Ver­pfle­gungs­an­lässen sollen War­te­schlangen ver­läss­lich ver­mieden werden. Die genaue Dar­rei­chungs­form von Speisen und Getränken sowie die daraus resul­tie­renden Hygie­ne­maß­nahmen werden aktuell erör­tert. Sobald eine Ent­schei­dung fest­steht, erfolgt eine ent­spre­chende Aktua­li­sie­rung im Hygienekonzept!

Sani­tär­an­lagen
Vor Sani­tär­an­lagen werden ein­fache Abstands­mar­kie­rungen für war­tende Per­sonen auf­ge­bracht. Die Zahl der Benutzer richtet sich nach der Anzahl der geöff­neten WC’s und Uri­nale. In den Sani­tär­ein­rich­tungen weisen Hin­weis­schilder auf das Rei­nigen und Des­in­fi­zieren der Hände hin. Die Sani­tär­an­lagen werden per­ma­nent per­so­nell besetzt. Neben der Rei­ni­gungs­auf­gabe, über­nehmen die Mit­ar­beiter vor den Türen die Auf­sicht über die Anzahl der Nutzer. Es erfolgt eine ver­stärkte Rei­ni­gung und Des­in­fek­tion von WC ́s, Griffen, Hand­wasch­be­cken und Was­ser­kränen in kurzen Inter­vallen. Die Sani­tär­an­lagen werden für den Zeit­raum der Rei­ni­gung gesperrt.

Aus­stel­lung und Messebau
Auf- und Abbau­ar­beiten, sowie Par­al­lel­ar­beiten ver­schie­dener Gewerke werden zeit­lich und ört­lich durch Raum- und Umbau­pläne best­mög­lich ent­zerrt. Es werden Anwe­sen­heits­listen aller Mit­wir­kenden samt Kon­takt­daten zur Nach­ver­fol­gung mög­li­cher Infek­ti­ons­ketten geführt. Diese können den Gesund­heits­be­hörden nach­träg­lich auf Ver­langen zugäng­lich gemacht werden können. Alle Per­sonen, die sich inner­halb des Ver­an­stal­tungs­ge­ländes auf­halten sind ver­pflichtet, per­ma­nent einen per­sön­li­chen Mund-Nasen-Schutz mit­zu­führen und zu benutzen, sobald die Unter­schrei­tung der Min­dest­ab­stände unver­meid­lich ist. Die Expo­nate werden so ange­ordnet, dass es nicht zu Ansamm­lungen von Mes­se­teil­neh­mern kommt. Die Mes­se­stände sind so zu gestalten, dass grund­sätz­lich ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m ein­ge­halten werden kann. Wo dieser Min­dest­ab­stand nicht ein­ge­halten werden kann, sind geeig­nete Schutz­maß­nahmen zur Ver­mei­dung von Infek­tionen zu treffen. Zum Bei­spiel: Einbau von Spuck­schutz-Vor­rich­tungen, Bereit­stel­lung von Des­in­fek­ti­ons­mög­lich­keiten, etc. Auf­grund der Auf­lage, eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen, ist die Anzahl der Besu­cher auf dem Mes­se­tand nicht begrenzt. Am Mes­se­stand ist vom Aus­steller eine Person als Ansprech­partner für die Ein­hal­tung der Hygiene- und Abstands­re­geln zu benennen.

 

Stand: 30.09.2020