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Datum

Sa. 26. Nov 2022

Uhrzeit

9:00 - 9:20

Ort

Saal 3, EG
CCH - Congress Center Hamburg

Sofortversorgung

  1. Kann man ein Sofortimplantat in der Implantationssitzung definitiv versorgen?
  2. Wie verändert sich bei einer Sofortversorgung die klinische Langzeitprognose für das Implantat und die Suprakonstruktion?
  3. Sofortversorgung oder nur Stützung der Weichgewebe im Seitenzahnbereich?
  • Abstract:

    Das sofortige Versorgen von enossalen Implantaten wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Prinzipiell stellt selbst die nicht funktional in Okklusion gestellte Sofortversorgung schon eine „Sofortbelastung“ im eigentlichen Sinne dar, da durch intermittierenden Zungen-, Lippen- und Wangendruck beachtliche, überwiegend nicht axiale Kräfte auf das Implantat eingeleitet werden. Dennoch liegen die Vorteile eines solchen Vorgehens auf der Hand. Neben der Tatsache, daß kein zweiter Eingriff erforderlich ist, ist - insbesondere unter Zuhilfenahme der digitalen Workflows - ein Provisorium herstellbar, das hinsichtlich Ästhetik, Funktion und Komfort kaum Wünsche offen läßt. Dazu kommt die bei Beachtung der entsprechenden Vorgaben deutlich erhöhte Vorhersagbarkeit des ästhetischen Endergebnisses, die durch den Erhalt intakter Umgebungsstrukturen bedingt ist.

Referierende

Kategorie

Sofortversorgung

  1. Kann man ein Sofortimplantat in der Implantationssitzung definitiv versorgen?
  2. Wie verändert sich bei einer Sofortversorgung die klinische Langzeitprognose für das Implantat und die Suprakonstruktion?
  3. Sofortversorgung oder nur Stützung der Weichgewebe im Seitenzahnbereich?
  • Abstract:

    Das sofortige Versorgen von enossalen Implantaten wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Prinzipiell stellt selbst die nicht funktional in Okklusion gestellte Sofortversorgung schon eine „Sofortbelastung“ im eigentlichen Sinne dar, da durch intermittierenden Zungen-, Lippen- und Wangendruck beachtliche, überwiegend nicht axiale Kräfte auf das Implantat eingeleitet werden. Dennoch liegen die Vorteile eines solchen Vorgehens auf der Hand. Neben der Tatsache, daß kein zweiter Eingriff erforderlich ist, ist - insbesondere unter Zuhilfenahme der digitalen Workflows - ein Provisorium herstellbar, das hinsichtlich Ästhetik, Funktion und Komfort kaum Wünsche offen läßt. Dazu kommt die bei Beachtung der entsprechenden Vorgaben deutlich erhöhte Vorhersagbarkeit des ästhetischen Endergebnisses, die durch den Erhalt intakter Umgebungsstrukturen bedingt ist.

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