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Datum

Sa. 26. Nov 2022

Uhrzeit

11:50 - 12:30

Ort

Saal 3, EG
CCH - Congress Center Hamburg

Kraniofaziales Wachstum beim adulten Patienten

  • Abstract:

    Implantatversorgungen von Kindern und Jugendlichen, z.B. bei Nichtanlagen, können aufgrund noch ablaufender kraniofazialer Wachstumsvorgänge zu Fehlpositionierungen führen. Ähnliche Phänomene werden aber auch bei erwachsenen Patienten beobachtet. Bei ihnen kommt es vor allem im Bereich der anterioren Maxilla, z.B. an Einzelzahnimplantaten, nach jahrzehntelanger Liegezeit zu Infraokklusionen sowie Knochendehiszenzen an benachbarten Zähne, die u.a. ästhetische Komplikationen hervorrufen. Als Ursache wird ein skelettales Restwachstum des Schädels im Erwachsenenalter angenommen, das sogar bis ins höhere Lebensalter anhalten kann. Bisher bekannte Befunde zu diesen Vorgängen, wie z.B. vertikales Wachstum der Alveolarfortsätze, Vertikalrotation der Kiefer, Vergrößerung der anterioren Gesichtshöhe oder Vergrößerung der Kinnprominenz und möglicherweise damit zusammenhängende dentale Veränderungen wie Dimensionsänderungen der Zahnbögen oder Driftvorgänge werden besprochen. Ob spätes Gesichtswachstum mit Faktoren wie Geschlecht oder Schädeltyp korreliert ist, ist unklar. Der Übergang zwischen Restwachstum und Altersveränderungen des knöchernen Schädels, wie z.B. einer Retrusion des Mittelgesichts, ist wahrscheinlich fließend und von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig.

Referierende

Kategorie

Kraniofaziales Wachstum beim adulten Patienten

  • Abstract:

    Implantatversorgungen von Kindern und Jugendlichen, z.B. bei Nichtanlagen, können aufgrund noch ablaufender kraniofazialer Wachstumsvorgänge zu Fehlpositionierungen führen. Ähnliche Phänomene werden aber auch bei erwachsenen Patienten beobachtet. Bei ihnen kommt es vor allem im Bereich der anterioren Maxilla, z.B. an Einzelzahnimplantaten, nach jahrzehntelanger Liegezeit zu Infraokklusionen sowie Knochendehiszenzen an benachbarten Zähne, die u.a. ästhetische Komplikationen hervorrufen. Als Ursache wird ein skelettales Restwachstum des Schädels im Erwachsenenalter angenommen, das sogar bis ins höhere Lebensalter anhalten kann. Bisher bekannte Befunde zu diesen Vorgängen, wie z.B. vertikales Wachstum der Alveolarfortsätze, Vertikalrotation der Kiefer, Vergrößerung der anterioren Gesichtshöhe oder Vergrößerung der Kinnprominenz und möglicherweise damit zusammenhängende dentale Veränderungen wie Dimensionsänderungen der Zahnbögen oder Driftvorgänge werden besprochen. Ob spätes Gesichtswachstum mit Faktoren wie Geschlecht oder Schädeltyp korreliert ist, ist unklar. Der Übergang zwischen Restwachstum und Altersveränderungen des knöchernen Schädels, wie z.B. einer Retrusion des Mittelgesichts, ist wahrscheinlich fließend und von verschiedenen individuellen Faktoren abhängig.

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