All­ge­meine Geschäfts­be­din­gungen des DGI e.V.

I. Gel­tungs­be­reich

  1. Diese all­ge­meinen Geschäfts­be­din­gungen (nach­fol­gend AGB) des DGI e. V. (nach­fol­gend DGI) gelten im Hin­blick auf alle durch die DGI ange­bo­tenen Ver­an­stal­tungen nach Maß­gabe der zwi­schen dem Teil­nehmer und der DGI geschlos­senen Verträge.
  2. Die AGB gelten sowohl gegen­über Ver­brau­chern als auch gegen­über Unter­neh­mern, sofern nicht in der jewei­ligen Klausel aus­drück­lich eine Unter­schei­dung vor­ge­nommen wird.

II. Ver­trags­schluss / Vertragspartner

  1. Der Teil­nehmer kann sich ent­weder per Telefax oder online bei der DGI für eine Ver­an­stal­tung anmelden. Bereits im Rahmen der Anmel­dung ist die Semi­nar­ge­bühr im Voraus ent­weder durch Zah­lung per Kre­dit­karte oder durch Ein­wil­li­gung in das SEPA-Last­schrift­ver­fahren zu ent­richten. Nach Ein­gang der Anmel­dung erhält der Teil­nehmer eine ver­bind­liche Anmel­de­be­stä­ti­gung sowie die Rech­nung über die Semi­nar­ge­bühr per E-Mail.
  2. Der Ver­trag kommt zustande mit dem DGI e. V., Risch­kamp 37 F, 30659 Hannover.
  3. Der Ver­trags­schluss steht unter der auf­lö­senden Bedin­gung, dass der Betrag nicht ein­ge­zogen werden kann. Bei Ein­tritt der Bedin­gung ver­liert der Teil­nehmer seinen Anspruch auf einen Seminarplatz.
  4. Die Teil­neh­mer­zahl für die Semi­nare der DGI ist bezüg­lich der Prä­senz­ver­an­stal­tungen begrenzt. Anmel­dungen werden des­halb in der Rei­hen­folge ihres Ein­gangs berück­sich­tigt. Im Falle der Über­bu­chung wird die DGI den Teil­nehmer unver­züg­lich infor­mieren. Ein Ver­trag kommt in diesem Fall nicht zustande.

III. Preise

  1. Es gelten die in der Leis­tungs­be­schrei­bung fest­ge­legten Preise (Ver­an­stal­tung).
  2. Sofern der Teil­nehmer bei der Anmel­dung eine redu­zierte Gebühr in Anspruch nimmt, ver­si­chert er damit, dass er das Redu­zie­rungs­kri­te­rium (DGI-Mit­glied, Stu­die­render etc.) zum Zeit­punkt der Anmel­dung erfüllt. Die DGI kann die Vor­lage einer ent­spre­chenden Beschei­ni­gung verlangen.
  3. Anreise und Über­nach­tung sind nicht im Preis enthalten.

IV. Rück­tritt (Stor­nie­rung) sei­tens des Teilnehmers

Der Teil­nehmer kann ohne Angabe von Gründen bis 60 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn vom Ver­trag zurück­treten. Der Rück­tritt ist per Brief, Fax oder E-Mail zu erklären. Die Teil­nah­me­ge­bühr wird in diesem Falle erstattet. Es fällt jedoch eine Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von 30,00 € pro Person an. Dem Teil­nehmer steht der Nach­weis frei, dass kein oder ein gerin­gerer Schaden ent­standen ist. Erfolgt der Rück­tritt nach dem vor­ge­nannten Zeit­punkt, wird die Teil­nah­me­ge­bühr nicht erstattet.

V. Absage/ Ände­rungen sei­tens DGI

  1. Die DGI behält sich das Recht vor, bei Vor­liegen eines wich­tigen Grundes (z.B. behörd­liche Anord­nungen, Gesund­heits­schutz) geplante Prä­senz­ver­an­stal­tungen auch nach erfolgter Anmel­dung sei­tens des Teil­neh­mers alter­nativ als Webi­nare durch­zu­führen. Die Teil­nah­me­ge­bühren ändern sich hier­durch nicht. Das Rück­tritts­recht des Teil­neh­mers richtet sich in diesem Falle nach vor­ste­hender Ziffer IV.
  2. Die DGI ist zudem berech­tigt, Ver­an­stal­tungen abzu­sagen, wenn der jewei­lige Termin aus wich­tigem Grund nicht durch­ge­führt werden kann. Ein wich­tiger Grund liegt vor, wenn
    • für die jewei­lige Ver­an­stal­tung bis 14 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn die jewei­lige Min­dest­teil­neh­mer­zahl nicht erreicht wird,
    • der jewei­lige Termin aus nicht von der DGI zu ver­tre­tenen Gründen abge­sagt werden muss. Diese sind ins­be­son­dere, aber nicht aus­schließ­lich, Fälle höherer Gewalt (z.B. Pan­demie) bzw. behörd­liche Anord­nungen, die eine plan­mä­ßige Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tungen unmög­lich machen.
  3. Im Falle der Absage der Ver­an­stal­tung sei­tens der DGI wird eine bereits gezahlte Teil­nah­me­ge­bühr erstattet. Dar­über hinaus gehende Ansprüche ent­stehen dem Teil­nehmer aus einer Absage der Ver­an­stal­tung gegen­über der DGI nicht. Auf die Rege­lung zur Haf­tung der DGI gemäß Ziffer VIII wird verwiesen.
  4. Die DGI ist berech­tigt, den vor­ge­se­henen Refe­renten im Bedarfs­fall (z.B. Krank­heit etc.) durch einen anderen – hin­sicht­lich des ange­kün­digten Themas gleich qua­li­fi­zierten – Refe­renten zu ersetzen.
  5. Absagen oder not­wen­dige Ände­rungen wird die DGI dem Teil­nehmer unver­züg­lich mitteilen.

VI. Rahmen-/ Abendprogramm

  1. Anmel­dungen für Rahmen- und/oder Abend­pro­gramme sind ver­bind­lich und vom Teil­nehmer im Voraus nach ent­spre­chender Rech­nungs­stel­lung sei­tens der DGI zu zahlen.
  2. Sofern die für die Durch­füh­rung der Ver­an­stal­tung erfor­der­liche Min­dest­teil­neh­mer­zahl bis 14 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn nicht erreicht wird, ist die DGI berech­tigt, die Ver­an­stal­tung abzu­sagen. Die geleis­tete Vor­aus­zah­lung wird in diesem Fall voll­um­fäng­lich erstattet. Bei Nicht­teil­nahme des Teil­neh­mers erfolgt keine Erstat­tung. Im Falle der Stor­nie­rung durch den Teil­nehmer wird die Vor­aus­zah­lung nur dann erstattet, wenn diese spä­tes­tens 60 Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn erfolgt.

VII. Übernachtungen/ Hotelbuchungen

Soweit mög­lich, richtet die DGI bei Hotels Abruf­kon­tin­gente zu Son­der­kon­di­tionen für die Teil­nehmer ein. Die Buchung erfolgt beim jewei­ligen Hotel durch den Teil­nehmer selbst. Das Ver­trags­ver­hältnis über die Leis­tungen des Hotels kommt nur zwi­schen dem Teil­nehmer und dem Hotel, nicht aber mit DGI zustande. Sämt­liche sich aus diesem Ver­trags­ver­hältnis erge­benden Ansprüche und Ver­pflich­tungen bestehen daher aus­schließ­lich zwi­schen dem Teil­nehmer und dem jewei­ligen Hotel.

VIII. Haftung/ Schadensersatzansprüche

  1. Die DGI haftet gegen­über dem Teil­nehmer bei Vor­satz und grober Fahr­läs­sig­keit nach den gesetz­li­chen Bestimmungen.
  2. Bei leichter Fahr­läs­sig­keit haftet die DGI dem Teil­nehmer gegen­über nur bei Ver­let­zung einer wesent­li­chen Ver­trags­pflicht, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mäße Durch­füh­rung des Ver­trages erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Teil­nehmer regel­mäßig ver­trauen darf (Kar­di­nal­plicht). In diesen Fällen haftet die DGI ledig­lich in Höhe des vor­her­seh­baren, ver­trags­ty­pi­schen Schadens.
  3. Die Beschrän­kungen nach Ziffer 1 und 2 gelten nicht bei einer Ver­let­zung von Leben, Körper oder Gesund­heit sowie bei einer Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz oder bei Über­nahme einer Garantie.
  4. Soweit die Haf­tung der DGI vor­ste­hend aus­ge­schlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haf­tung ihrer gesetz­li­chen Ver­treter und Erfüllungsgehilfen.

IX. Anzu­wen­dendes Recht/ Gerichtsstand

  1. Es gilt deut­sches Recht unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts. Sofern der Teil­nehmer Ver­brau­cher ist, wird die Gel­tung von zwin­genden ver­brau­cher­schüt­zenden Rege­lungen des Hei­mat­staates des Ver­brau­chers hiervon nicht berührt.
  2. Soweit der Teil­nehmer Kauf­mann im Sinne des Han­dels­ge­setz­bu­ches oder juris­ti­sche Person des öffent­li­chen Rechts oder öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mögen ist, wird der Sitz der DGI als aus­schließ­li­cher Gerichts­stand für alle sich aus dem Ver­trags­ver­hältnis erge­benden oder im Zusam­men­hang mit diesen Bedin­gungen ste­henden Strei­tig­keiten ver­ein­bart. Dies gilt auch für den Fall, dass der Teil­nehmer keinen all­ge­meinen Gerichts­stand im Inland hat.

X. Ver­brau­cher­streit­bei­le­gung – Online-Platt­form zur außer­ge­richt­li­chen Streit­schlich­tung sowie Hin­weis nach § 36 VSBG

Als Online-Unter­nehmen sind wir ver­pflichtet, Sie als Ver­brau­cher auf die Platt­form zur Online-Streit­bei­le­gung (OS-Platt­form) der Euro­päi­schen Kom­mis­sion hin­zu­weisen. Diese OS-Platt­form ist über fol­genden Link erreichbar: https://webgate.ec.europa.eu/odr.

Wir nehmen an einem Streit­bei­le­gungs­ver­fahren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stelle aller­dings nicht teil.

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