Kon­gress­themen im Fokus: Nach­ge­fragt bei Dr. Tim Wolff

Dr. Tim Wolff zum Thema „Implan­tate zum Thema Anti­re­sorp­tiva-Pati­enten“

 

Warum ist dieses Thema für implan­to­lo­gisch tätige Zahn­ärz­tinnen und Zahn­ärzte grund­sätz­lich wichtig?

In Deutsch­land gibt es min­des­tens 2,3 Mil­lionen Men­schen, bei denen Osteo­po­rose dia­gnos­ti­ziert wurde und es erkranken schät­zungs­weise ca. 885.000 Men­schen jedes Jahr neu an dieser Krank­heit. Eine Viel­zahl dieser Pati­enten, sowie viele andere mit wei­teren Kno­chen­sub­stanz destru­ie­renden Krank­heiten, erhalten Anti­re­sorp­tiva und stellen sich dann bei uns Zahn­ärzten in der Praxis vor. Auf­grund der zuneh­menden For­de­rung unserer Pati­enten implan­to­lo­gisch ver­sorgt zu werden, erschien zu dieser The­matik eine neue S3 Leit­linie. Damit auch diese Pati­enten die Vor­teile der Implan­to­logie erfahren können, wird in dem Vor­trag pra­xisnah die beson­dere Vor­ge­hens­weise bei Anti­re­sorp­tiva-Pati­enten erläu­tert.

Wo sehen Sie die Ver­knüp­fung Ihres Vor­trags zum Kon­gress­thema?

Implan­to­logie für Alle? Auch für Risi­ko­pa­ti­enten? Somit auch Implan­tate für alle Anti­re­sorp­tiva-Pati­enten? Erfahren Sie mehr über aktu­elle Behand­lungs­emp­feh­lungen und pra­xis­nahe Behand­lungs­me­thoden. Die Kol­legen können nach der Prä­sen­ta­tion ihre Anti­re­sorp­tiva-Pati­enten in das indi­vi­du­elle Risiko klas­si­fi­zieren und diese hin­sicht­lich eines Implan­tat­wun­sches nach dem aktu­ellen Stand der Leit­li­nien auf­klären und behan­deln.

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