Die neue Platt­form: Das „Implant Vil­lage“ – Input für die Sinne

Die Platt­formen eines Kon­gresses lie­fern meis­tens einen eher ein­di­men­sio­nalen sen­so­ri­schen Input. In den Sit­zungen und Work­shops sind vor allem die Ohren gefor­dert – die Teil­nehmer hören den Refe­renten zu, selbst wenn Power­point-Prä­sen­ta­tionen das Gesagte unter­stützen. Bei den Tisch­de­mons­tra­tionen treten visu­elle Bot­schaften stärker in den Vor­der­grund. Experten prä­sen­tieren ihre Fälle auf dem Bild­schirm und dis­ku­tieren ihre Erfah­rungen mit den Zuschauern, welche die Tische umla­gern. Hier sagt ein Bild oft mehr als tau­send Worte.

Bei ihrem 32. Kon­gress hat die DGI nun eine wei­tere Platt­form inte­griert: Im Implant-Vil­lage kann man den Vor­trägen renom­mierter Refe­renten oder den fach­sim­pelnden Kol­legen zuhören und mit ihnen dis­ku­tieren. Es gibt aber noch mehr: etwas zum Ansehen – Ani­ma­tionen und Videos bei­spiels­weise –, und vor allem auch etwas zum Anfassen und Aus­pro­bieren: Modelle, Mate­ria­lien und Hands-on-Übungen.

Als erstes Unter­nehmen hat Strau­mann bei diesem Kon­gress sein Haus im Vil­lage errichtet. In diesem können die Besu­cher sich intensiv mit dem Thema Rege­ne­ra­tion und den modernen Kon­zepten der Kno­chen- und Weich­ge­we­be­re­ge­ne­ra­tion beschäf­tigen. In ver­schie­denen Räumen, den Demo-Sta­tionen, steht alles zur Ver­fü­gung, was man braucht, um die neuen Mög­lich­keiten zu erfahren und zu erleben. Wie fühlt sich der gefräßte allo­gene Kno­chen­block an? Wie ent­steht er? Welche Optionen bietet das allo­gene Ersatz­ma­te­rial in Gra­nu­lat­form? Wie kann man mit Kol­la­gen­mem­branen arbeiten? Und zwei Experten, Priv.-Doz. Dr. Dr. Franz Kloss aus Lienz (Öster­reich) und Prof. Dr. Stefan Fickl, Würzburg/Fürth, beleuchten die Mög­lich­keiten der Rege­ne­ra­tion von Hart- und Weich­ge­webe in ihren Prä­sen­ta­tionen.

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